Luftaufnahme einer grünen Hügellandschaft mit einem kleinen Dorf in der Eifel. Felder und Bäume prägen die Umgebung unter einem blauen Himmel., © Eifel Tourismus, D. Ketz
  • Strecke: 15,8 km
  • Dauer: 4:30 h
  • Schwierigkeit: mittel

Eifelspur Toskana der Eifel

Blankenheim-Ripsdorf

Der Wacholder, die Zypresse des Nordens, ist der Star auf dieser 16 Kilometer langen Wandertour Eifelspur "Toskana der Eifel", die in Blankenheim-Ripsdorf startet. Südlich der Gemeinde Blankenheim liegt das größte zusammenhängende Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen. 

Das Naturschutzgebiet Lampertstal, das auf der Wanderung durchquert wird ist ein ökologisches Kleinod von besonderem Wert. Hier haben sich durch jahrhundertelange extensive Beweidung wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna entwickelt. Entstanden sind sie bereits im Mittelalter durch Rodungen der Wälder. Die Magerrasen prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der nördlichen Kalkeifel und gehören zu den schönsten und überregional bedeutenden Kulturbiotopen der Eifel.

Es blühen im Frühsommer die Orchideen, im Spätsommer die Enziane. Zahlreiche Insekten bevölkern die blütenreichen Rasen der Kalktriften. Inmitten der Landschaft erhebt sich der Kalvarienberg über die Landschaft. Von dort schweift der Blick weit über die Landschaft. Am Horizont erhebt sich die Hohe Acht, der höchste Berg der Eifel. Hier spürt man den besonderen Zauber des Kalvarienbergs und vergisst zumindest für einen Moment alles um sich herum. 

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Markierung der Tour:

  • toaskana-der-eifel-esp-or-schwarz
gpx: eifelspur-toskana-der-eifel

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Entlang der Strecke

Eifel-Blick "Kalvarienberg"

Blick zum kalvarienberg mit Wacholderheiden, © Foto Achim Meurer
Der Kalvarienberg liegt inmitten des Wacholder-Schutzgebietes "Lampertstal" in der Gemeinde Blankenheim. Es ist das größte zusammenhängende Wacholder-Gebiet Nordrhein-Westfalens. Auf den Wacholderheiden kommen Küchenschelle, 31 Orchideenarten und Enziane vor. Details ansehen

Café Stübchen

Café, © Nordeifel Tourismus GmbH
Herzlich Willkommen im Café Stübchen! Details ansehen

Hotel Restaurant Breuer

Salat, © NeT
Wir bieten regionale Köstlichkeiten und wechselnde Tagesmenüs. Details ansehen

Hotel Schlossblick

Radfahrer am Hotel-Café Schlossblick, Blankenheim, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz
Gastgeber der Regionalmarke EIFELVerbringen Sie Ihre schönste Zeit des Jahres als Urlaub oder Kurztrip in unserem gastfreundlichen Haus.Mit herrlichem Blick auf historische Gemäuer und den Schloßweiher liegt Ihr Urlaubsdomizil in direkter Nähe zu Wald, Wander- und Radwegen, wie z. B. dem Eifelsteig, dem Eifeler Quellenpfad, dem Ahrtalradweg und der Eifel-Höhen-Route sowie dem AhrSteig.Das familiengeführte Haus mit 20, überwiegend neu eingerichteten Zimmern bietet Sauna, einen Lift und unsere neugestaltete Außenterrasse.Komfortable Zimmer mit Dusche/WC, Telefon, Fön, z.T. Minibar, Balkon. neu gestalteter Frühstücksraum mit Schlossblick, reichhaltiges Frühstücksbuffet, mit vegetarischem Angebot und Müsli / Körner - Ecke.Entdecken Sie EIFEL-Spezialitäten für Herz und Gaumen, leckere Eissorten und tolle Eisbecher, Kuchen von der Konditorei Blasius aus Birresborn, Kaffeespezialitäten aus biologischen und fairen Anbau und zum Abschluß ein Schnäpschen von Eifeler Streuobstwiesen, in unserem neu gestalteten Café, direkt neben dem Hotel.Wanderarrangements mit Lunchpaket, Wandervorschläge u. Utensilien. Parkplatz. Auch für Gruppen geeignet. Halbpension für Gruppen auf Anfrage. Details ansehen
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Infos zu dieser Route

Start:

Parkplatz an der Tränkgasse, 53945 Blankenheim (Ripsdorf)

Ziel:

Parkplatz an der Tränkgasse, 53945 Blankenheim (Ripsdorf)

Strecke: 15,8 km

Dauer: 4:30 h

Schwierigkeit: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 328 m

Abstieg: 328 m

Merkmale:

  • Rundtour

Tipps zur Tour

Eifelspur Toskana der Eifel

Tränkgasse
53945 Blankenheim-Rippsdorf
Telefon: +49 6551 96560

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Schmugglerweg [60]

Seinen Namen hat der Weg aus der Nachkriegszeit, als der Kaffeeschmuggel aus Belgien eine der wichtigsten Einnahmequellen der Schmidter war. Schmidt wurde am Ende des 2. Weltkrieges zu über 90% zerstört, darunter auch die Pfarrkirche St. Hubertus. Mit dem Gewinn aus dem Schmuggel von Kaffee über die nahegelegene Grenze brachten die Schmidter ihre Familien durch und bauten ihre zerstörten Häuser wieder auf. Dies blieb dem damaligen Pfarrer Josef Beyer natürlich nicht verborgen. Mit dem Wiederaufbau der Kirche ging es zunächst etwas weniger zügig voran. So sagte er in einer Predigt: „Ich weiss, dass ihr Kopfschmerzen vom vielen Geld bekommt. Bei mir ist es umgekehrt, weil ich nicht weiss woher ich das Geld für den Wiederaufbau der Kirche nehmen soll.“ Ab jetzt opferten die Schmuggler einen Teil ihres Gewinns aus dem Kaffeegeschäft für den Wiederaufbau der Kirche. Sie trägt daher im Volksmund den Namen St. Mokka.

Wegstück mit Wald und Beschilderung, © Der Eifelyeti.de

4 Täler [56]

Die Fließgewässer samt ihrer Auen sind ein typischer und ökologisch wertvoller Bestandteil der Rureifel mit einem großen Tier- und Pflanzenreichtum. Diese Vielfalt ist den Bauern zu verdanken, die die Wiesen über Jahrhunderte hinweg gemäht haben. Als moderne dorfnahe Bewirtschaftungsformen die Heumahd in den Tälern nicht mehr lohnend machten, wurden dort Fichten angepflanzt. Derzeit ist man vielerorts bemüht, die ursprüngliche Auenvegetation wiederherzustellen. An vielen Stellen des Wanderwegs ist die charakteristische Terrassenbildung erkennbar. Sie entsteht, wenn ein Fluss nicht mehr in der Lage ist, seine Geröllfracht weiter zu transportieren und diese in der Talaue ablagert. Vertieft sich ein Fluss durch einen Klimawechsel wieder, so zerschneidet er die vorher aufgebaute Terrasse. Ihre Funktion als Verkehrswege erhielten die vormals sumpfigen Täler der Eifel erst nach der Flussregulierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.