Wegstück mit Wald und Beschilderung, © Der Eifelyeti.de
  • Strecke: 11,3 km
  • Dauer: 4:0 h
  • Schwierigkeit: mittel

4 Täler [56]

Hürtgenwald

Die Fließgewässer samt ihrer Auen sind ein typischer und ökologisch wertvoller Bestandteil der Rureifel mit einem großen Tier- und Pflanzenreichtum. Diese Vielfalt ist den Bauern zu verdanken, die die Wiesen über Jahrhunderte hinweg gemäht haben. Als moderne dorfnahe Bewirtschaftungsformen die Heumahd in den Tälern nicht mehr lohnend machten, wurden dort Fichten angepflanzt. Derzeit ist man vielerorts bemüht, die ursprüngliche Auenvegetation wiederherzustellen.
An vielen Stellen des Wanderwegs ist die charakteristische Terrassenbildung erkennbar. Sie entsteht, wenn ein Fluss nicht mehr in der Lage ist, seine Geröllfracht weiter zu transportieren und diese in der Talaue ablagert. Vertieft sich ein Fluss durch einen Klimawechsel wieder, so zerschneidet er die vorher aufgebaute Terrasse. Ihre Funktion als Verkehrswege erhielten die vormals sumpfigen Täler der Eifel erst nach der Flussregulierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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Markierung der Tour:

  • Rureifel-Weg-56
gpx: 4 Täler [56]

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Entlang der Strecke

Museum Hürtgenwald 1944

Ein Blick in das Museum, © Museum Hürtgenwald 1944 und im Frieden
Zur Erinnerung an die tragischen Ereignisse im Hürtgenwald während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden" in der Pfarrer-Dickmann-Straße in Vossenack errichtet. Details ansehen

BABALU Ronig

Babalu, © Babalu - Familie Ronig

Für Sie sind wir in Ihrer Urlaubsregion: die Buchhandlung, der Spielzeugladen, die Tourist-Info.

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Infos zu dieser Route

Start:

Baptist Palm-Platz

Ziel:

Baptist Palm-Platz

Strecke: 11,3 km

Dauer: 4:0 h

Schwierigkeit: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 306 m

Abstieg: 306 m

Merkmale:

  • familienfreundlich
  • Rundtour

Kartenmaterial

  • Wanderkarte Nr. 2 | Rureifel des Eifelvereins

Diese erhalten Sie in unseren Tourist-Informationen vor Ort.

Erreichbarkeit ÖPNV

  • Mit der Buslinie 286 erreichbar: Haltestelle Vossenack Kirche

Den Fahrplan der Buslinie 286 finden Sie hier.

 

Rureifel Tourismus GmbH

52396 Heimbach

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Schmugglerweg [60]

Seinen Namen hat der Weg aus der Nachkriegszeit, als der Kaffeeschmuggel aus Belgien eine der wichtigsten Einnahmequellen der Schmidter war. Schmidt wurde am Ende des 2. Weltkrieges zu über 90% zerstört, darunter auch die Pfarrkirche St. Hubertus. Mit dem Gewinn aus dem Schmuggel von Kaffee über die nahegelegene Grenze brachten die Schmidter ihre Familien durch und bauten ihre zerstörten Häuser wieder auf. Dies blieb dem damaligen Pfarrer Josef Beyer natürlich nicht verborgen. Mit dem Wiederaufbau der Kirche ging es zunächst etwas weniger zügig voran. So sagte er in einer Predigt: „Ich weiss, dass ihr Kopfschmerzen vom vielen Geld bekommt. Bei mir ist es umgekehrt, weil ich nicht weiss woher ich das Geld für den Wiederaufbau der Kirche nehmen soll.“ Ab jetzt opferten die Schmuggler einen Teil ihres Gewinns aus dem Kaffeegeschäft für den Wiederaufbau der Kirche. Sie trägt daher im Volksmund den Namen St. Mokka.